NEUIGKEITEN

„Musterfeststellungsklage“ – Veranstaltung des Vereins der Rechtsreferendare Hessen e.V.

Liebe Mitglieder,

liebe Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare,

der Dieselabgasskandal war über Monate hinweg in den Medien. Er taucht hier und dort auch immer noch auf, wenn mal wieder um Dieselfahrverbote in Städten gestritten wird. Im Zuge der Debatte um den Dieselskandal ist nun eine besondere Form der Verbandsklage in den Fokus gerückt: die Musterfeststellungsklage. Im Zusammenhang mit Kapitalmarktverfahren kannte man diese Klageform schon. Doch wisst Ihr genau was ihre Besonderheiten sind? Welche Vorteile sie bietet? Wann und unter welchen Voraussetzungen eine solche Klage Sinn macht? Welche Risiken gibt es für den Verbraucher?

In unserer nächsten Veranstaltung bieten wir Euch exklusiv die Möglichkeit diese Klageform mit allen Voraussetzungen und Besonderheiten kennenzulernen und in diesem Zusammenhang auch auf das Thema Dieselentschädigungen zu sprechen zu kommen. Denn Mitte des Jahres 2018 hat der Bundestag die Einführung der Musterfeststellungsklage in den Zivilprozess beschlossen, so dass auch sie Examensrelevanz erhält.

Wir laden unsere Mitglieder exklusiv zum Thema:

Musterfeststellungsklage“

am Donnerstag, 21.Februar 2019

um 18.30 Uhr

in die Verbraucherzentrale Hessen e.V.
Beratungszentrum Frankfurt
Große Friedberger Straße 13-17
60313 Frankfurt am Main

ein.

Die neue Verbandsklage ist ein sehr wichtiges Thema: Es betrifft Verbraucher, Anwaltschaft und Justiz gleichermaßen. Insofern erwartet Euch ein spannender und lehrreicher Abend. Als Referent zum Thema Musterfeststellungsklage konnte Herr Kai-Oliver Kruske gewonnen werden. Herr Kruske ist Jurist und in der Verbraucherzentrale als Referent für Verbraucherrecht tätig. Er unterstützt die Beratungskräfte der Verbraucherzentrale bei Rechtsfragen, ist in der kollektiven Rechtsdurchsetzung aktiv und bearbeitet Presseanfragen.

Wir freuen uns schon jetzt auf einen spannenden Abend und hoffen im Anschluss einige von Euch persönlich kennen lernen zu dürfen. Eine Anmeldung zu unserer Veranstaltung ist für unsere Mitglieder einfach und unkompliziert per E-Mail an veranstaltungen@vdrh.org unter Angabe Eures Vor- und Nachnamens möglich.

Wer noch nicht Mitglied ist, kann sich einfach und kostenfrei unter folgendem Link registrieren: https://vdrh.org/mitglieder/mitglied-werden/.

Bitte beachtet, dass die Teilnehmerzahl für diese Veranstaltung begrenzt ist. Eine Teilnahme ist nur nach erhaltener Anmeldebestätigung möglich. Anmeldefrist ist Montag, 18. Februar 2019.

Wir freuen uns, möglichst viele von Euch am 21. Februar kennen lernen zu dürfen!

Viele Grüße

Der Vorstand

Rückblick: BGH-Klausurtraining

Rückblick: BGH-Klausurtraining

“So hat mir das Klausurlösen noch nie jemand erklärt!” wurde uns im Anschluss an unsere Veranstaltung von mehreren Teilnehmern gesagt. Mit welcher Strategie man erfolgreich an eine Klausurlösung im Zweiten Staatsexamen heran geht, wie man Schwerpunkte richtig setzt und mit welchen Formulierungen Amtsgerichte, Landgerichte und der BGH arbeiten, dies und vieles mehr erläuterte in einem intensiven mehrstündigen Workshop Herr Dr. Florian Metz, Richter am Amtsgericht und Leiter des Klausurenkurses an der Universität in Speyer, in den Räumlichkeiten der Kanzlei Allen&Overy. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Allen&Overy für die leckeren Köstlichkeiten zum Empfang und am Ende des anspruchsvollen Workshops, sowie bei Herrn Dr. Florian Metz für das hervorragende Vermitteln von Strategie und Herangehensweise um schnell und effektiv zu einer Klausurlösung zu gelangen.

Sachsen-Anhalt testet das Examen am Laptop! Bald auch in Hessen?

In Halle sollen im April 2019 erstmals die Examensklausuren im Zweiten Staatsexamen am Laptop geschrieben werden. Das ganze ist zunächst zwar nur ein Testlauf. Wenn dieser aber positiv verläuft, soll in Zukunft das Examen am Laptop nicht nur standard, sondern auch verpflichtend sein.
In Hessen steht man der Einführung von Klausuren am Laptop ebenfalls offen gegenüber, hat es aber aus Mangel an personellen und finanziellen Kapazitäten noch nicht umgesetzt. Sollte der Test in Saschen-Anhalt erfolgreich sein, könnte dies auch bei uns die Umsetzung beschleunigen. Das Ergebnis ist daher auch für Referendare in Hessen sehr interessant.
Der Vorstand

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